Geschichte 1919-1947

1919 Am 14. September trafen sich auf Veranlassung von Dr. Georg Thierer 43 interessierte Männer und Frauen zur ersten Hauptversammlung des Musikvereins Gussenstadt, davon waren 20 bereit, aktiv dem Verein beizutreten. Die aus alten Heeresbeständen erworbenen gebrauchten Blasinstrumente mussten allesamt zuerst in Reparatur gegeben werden. 
1920

Dank des allgemein guten Willens und intensiver Probenarbeit konnte die junge Kapelle bereits am Ostersonntag die Bevölkerung mit einem Promenadenkonzert erfreuen.

Gründungskapelle 1920
hinterer Reihe von links: Georg Kustermann, Leonhard Rapp, Kaspar Veile,
Matthäus Jooß, Jakob Jäger (Bühl), Philip Neuhäuser, Jakob Jäger (Eck), Jakob Ruoff,
Christian Schwarz, Georg Krapf, Leonhard Jooß;
vordere Reihe von linkls: Georg Staudenmaier, Ferdinand Vetter, Konrad Battran,
Dirigent Hans Tränkle, Hans Burger, Hans Kreiser.

1921-1947 Insgesamt lief das Vereinsleben zwischen den beiden Weltkriegen recht gut. Man gab Konzerte, Promenadenkonzerte und veranstaltete alljährlich im "Rößle" eine Weihnachtsfeier. Mit der Hauptversammlung am 2. Februar 1930 wurde der Beitritt zum Süddeutschen Volksmusikerbund Gau Rosenstein beschlossen.
Viele Musikerfeste der näheren und weiteren Umgebung wurden besucht, und man nahm an mehreren Preisspielen teil. Der Heimattag 1937 sowie das 100jährige Jubiläum des "Liederkranz" 1939 waren Höhepunkte des Einsatzes der Musikkapelle.
Am 22. April 1939 wurde auf Drängen der Partei der Verein gleichgeschaltet und zur "Gemeindekapelle" erklärt. Dirigent Kaspar Veile legte daraufhin sein Amt nieder.

   


© Willi-Martin Jäger Gussenstadt letzte Änderung 21.06.2007

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